Eigentümer-Omnipräsenz
Wer einen Makler sucht, gibt selten eine Website-Adresse ein. Er tippt eine Ortsangabe und ein Wort — und bekommt eine Karte mit drei Einträgen darüber. Wer dort nicht steht, existiert für diesen Suchenden nicht, ganz gleich wie gut seine Website ist.
Sichtbar dort, wo Eigentümer wirklich suchen: Google, Google Maps und die relevanten regionalen Verzeichnisse. Gemeint sind Suchbegriffe wie Makler und der Name deiner Stadt.
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Der Kartenblock ist ein eigener Wettbewerb
Über den Suchergebnissen steht bei örtlichen Anfragen ein eigener Block mit einer Karte und einer kurzen Liste. Er hat eigene Regeln, und er wird nicht von deiner Website gewonnen, sondern von deinem Unternehmensprofil.
Drei Dinge entscheiden dort im Wesentlichen: wie nah dein Büro am Suchenden liegt, wie vollständig und gepflegt dein Eintrag ist und was andere über dich geschrieben haben.
Die Entfernung kannst du nicht ändern. Die anderen zwei schon — und genau deshalb ist dieser Block der Ort, an dem ein kleines Büro gegen ein großes gewinnen kann. Ein sorgfältig gepflegter Eintrag mit echten Bewertungen schlägt einen vernachlässigten Eintrag mit größerem Namen.
Der Eintragsblock, und warum er überall gleich sein muss
Jeder Eintrag über einen Betrieb besteht im Kern aus 3 Angaben: Name, Anschrift, Rufnummer. Klingt trivial und geht im örtlichen Bereich öfter schief als alles andere zusammen.
Der Grund ist, dass diese Angaben an vielen Stellen gleichzeitig stehen — im Unternehmensprofil, im Kartendienst, in Branchenverzeichnissen, in der Handelskammer, auf alten Portalseiten, die niemand mehr pflegt. Und sie stehen dort in Varianten: einmal mit GmbH, einmal ohne; einmal Str., einmal Straße; eine alte Rufnummer aus der Zeit vor dem Umzug.
Für eine Suchmaschine sind das dann womöglich mehrere Betriebe, von denen keiner vollständig ist. Das Signal verteilt sich, statt sich zu bündeln.
Wir tragen deine Angaben überall in derselben Schreibweise ein und halten sie gleich. Wir suchen vorhandene Falscheinträge und lassen sie berichtigen. Der zweite Teil ist die eigentliche Arbeit: Ein neuer Eintrag ist in Minuten gemacht, ein falscher alter Eintrag verschwindet nicht von selbst.
Die Grundlage dafür liegt ohnehin schon vor. Nach § 5 DDG müssen die Pflichtangaben eines Betriebs leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein — das Impressum ist damit die verbindliche Fassung, an der sich jeder Eintrag auszurichten hat.
Kategorien entscheiden mehr, als man denkt
Im Unternehmensprofil wird eine Hauptkategorie gewählt und dazu einige weitere. Diese Auswahl bestimmt, bei welchen Anfragen der Eintrag überhaupt in Frage kommt.
Ein Büro, das als Immobilienagentur geführt wird, taucht bei anderen Anfragen auf als eines, das als Immobilienbewerter oder Hausverwaltung geführt wird. Wer alles gleichzeitig sein will, wird für nichts davon deutlich genug.
Deshalb gehört die Kategorienwahl mit der Frage zusammen, welche Leistungen auf der Website eigene Seiten bekommen. Beides muss dasselbe sagen — was im Profil steht, muss auf der Website wiederzufinden sein, sonst widersprechen sich die zwei stärksten Signale gegenseitig.
Bewertungen sind das Signal, das man nicht kaufen darf
In diesem Block wirken Bewertungen doppelt: Sie beeinflussen die Reihenfolge, und sie beeinflussen den Menschen, der die Reihenfolge liest.
Deshalb ist die Versuchung groß, nachzuhelfen. Das ist der Punkt, an dem es nicht mehr um Suchmaschinenrichtlinien geht, sondern um Recht: Nach § 5 UWG ist eine geschäftliche Handlung irreführend, wenn sie unwahre Angaben enthält. Eine erfundene Bewertung ist genau das — und sie ist abmahnfähig.
Wir erfinden keine Bewertung und keinen Namen darunter. Was stattdessen funktioniert, ist unspektakulär: nach einem abgeschlossenen Verkauf um eine Bewertung bitten, und zwar mit der Bitte, die Leistung und den Ort zu nennen. Eine Bewertung, in der Hausverkauf und ein Ortsteilname vorkommen, ist für die örtliche Suche mehr wert als fünf Sterne ohne Text.
Was ein gepflegter Eintrag noch leistet
Ein Unternehmensprofil ist kein Formular, das man einmal ausfüllt. Es hat Bereiche, die kaum jemand nutzt und die messbar wirken:
- Leistungen, die einzeln eingetragen werden — und die deckungsgleich mit den Seiten deiner Website sein sollten
- Fragen und Antworten, die jeder öffentlich stellen kann und die sonst unbeantwortet stehen bleiben
- Beiträge, mit denen sich ein Profil bewegt statt still zu stehen
- Fotos, und zwar echte vom Büro und vom Team statt gekaufter Bilder
Wir richten keine zweite Adresse ein, an der niemand arbeitet. Diese Abkürzung wird oft angeboten — ein zusätzlicher Eintrag in der Nachbarstadt, um dort auch im Kartenblock zu erscheinen. Sie verstößt gegen die Richtlinien für Unternehmensprofile, und der Verlust des ganzen Eintrags ist ein realistischer Ausgang.
Was ein Eigentümer im Kartenblock tatsächlich sieht
Ein Eintrag ist keine Zeile, sondern eine kleine Seite, und der Suchende liest sie in einer bestimmten Reihenfolge.
Zuerst den Namen und die Bewertungszahl daneben. Dann die Kategorie — sie steht direkt darunter und beantwortet die Frage, ob er hier überhaupt richtig ist. Dann die Entfernung und die Öffnungszeit, wobei ein Hinweis auf ein geschlossenes Büro an dieser Stelle einen Anruf verhindert, den es sonst gegeben hätte. Und schließlich die Knöpfe: anrufen, Route, Website.
Jede dieser Stellen ist eine Entscheidung, die jemand getroffen hat oder eben nicht. Ein Eintrag ohne Öffnungszeiten wirkt verwaist. Eine Kategorie, die nur Immobilien heißt statt Immobilienmakler, verschenkt die halbe Aussage. Und ein fehlender Website-Verweis unterbricht den Weg zwischen dem, was hier steht, und dem, was auf deinen Seiten steht.
Der Knopf zum Anrufen ist dabei der wichtigste Ausgang dieses ganzen Blocks. Ein Eigentümer, der auf dem Telefon sucht, ruft von hier aus an — nicht von deiner Website. Deshalb muss die Rufnummer im Eintrag dieselbe sein wie überall sonst, und deshalb fällt eine veraltete Nummer hier härter ins Gewicht als an jeder anderen Stelle.
Die Reihenfolge der Arbeit
Diese Achse wird oft als eine einzige Aufgabe behandelt, und dann bleibt sie liegen. Sie zerfällt in vier Schritte mit sehr verschiedenem Aufwand.
Zuerst der Bestand. Wo gibt es dich heute schon, und mit welchen Angaben? Das umfasst auch die Einträge, die du nie selbst angelegt hast — Kartendienste erzeugen Einträge aus fremden Datenquellen, und diese Einträge sind oft die mit den falschen Angaben.
Dann die verbindliche Fassung. Eine Schreibweise für Name, Anschrift und Rufnummer wird festgelegt und schriftlich hinterlegt. Ohne diesen Schritt entstehen bei jeder späteren Eintragung neue Varianten.
Dann das Unternehmensprofil. Es ist der Eintrag mit der weitesten Wirkung und bekommt entsprechend viel Sorgfalt: Kategorien, Leistungen, Beschreibung, Fotos, Öffnungszeiten, Gebiet.
Zuletzt die Verzeichnisse. Hier gilt: wenige und richtige schlagen viele und ungenaue. Ein Eintrag, der einmal falsch angelegt wurde, kostet später mehr Arbeit, als er je gebracht hat.
Wie das mit dem Rest zusammenhängt
Von unserem Standort aus positionieren wir Immobilienmakler deutschlandweit in der Google- und KI-Suche. Die örtliche Präsenz ist dabei der Baustein mit der kürzesten Wirkungszeit: Ein vollständiger, sauberer Eintrag kann sich innerhalb von Wochen bemerkbar machen, während Autorität Monate braucht.
Sie ist zugleich die Grundlage für die KI-Suche. Ein Sprachmodell, das nach einem Makler in einer bestimmten Stadt gefragt wird, greift auf übereinstimmende Angaben aus mehreren Quellen zurück — und Verzeichnisse sind genau solche Quellen. Was das im Einzelnen bedeutet, steht auf der Seite über die Platzierung unter den ersten Empfehlungen der KI-Suche.
Welchen Aufwand du selbst hast
Diese Achse ist die mit dem geringsten Aufwand für dich, und sie hat trotzdem zwei Stellen, an denen es ohne dich nicht geht.
Die erste ist die Freigabe: Ein Unternehmensprofil gehört dem Betrieb, nicht der Agentur. Ohne eine Berechtigung als Verwalter kann niemand daran arbeiten, und die Einrichtung dauert wenige Minuten.
Die zweite sind Fotos und Öffnungszeiten. Beides kann niemand von außen liefern. Ein paar echte Aufnahmen vom Büro und vom Team, dazu die Zeiten, zu denen wirklich jemand erreichbar ist — mehr braucht es nicht, und es ist der Teil, der oft liegen bleibt.
Alles Weitere — Kategorien, Leistungen, Beschreibung, Bereinigung der Altdaten — läuft ohne dich.
Häufige Fragen
Ich habe schon ein Unternehmensprofil. Reicht das? Ein bestehendes Profil ist der Anfang und selten das Ende. Geprüft wird, ob es vollständig ist, ob die Kategorien zu dem passen, wonach Eigentümer suchen, ob die Leistungen einzeln eingetragen sind und ob die Angaben mit dem Impressum übereinstimmen. In der Praxis ist das der Punkt, an dem sich am schnellsten etwas bewegt.
Was, wenn mein Büro keine Kundschaft vor Ort empfängt? Dann gibt es dafür eine eigene Einstellung im Profil. Sie zu nutzen ist ehrlicher und schadet weniger als eine Adresse, an der niemand ist.
Wie viele Verzeichnisse sind sinnvoll? Weniger, als gemeinhin verkauft wird. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern dass die Angaben überall gleich sind und dass es die Verzeichnisse gibt, in denen Menschen wirklich nachsehen. Ein Paket mit zweihundert Einträgen ist kein Vorteil, sondern zweihundert Stellen, an denen bei der nächsten Änderung etwas veraltet.
Kann ich Bewertungen selbst einsammeln? Ja, und das ist der beste Weg. Wichtig ist die Bitte, Leistung und Ort zu nennen.
Was passiert mit falschen Altdaten? Sie werden gesucht und berichtigt. Manche Portale brauchen dafür einen Nachweis, etwa einen Handelsregisterauszug oder eine Bestätigung per Post an die eingetragene Anschrift. Das ist der langsamste Teil dieser Arbeit und der, den kaum jemand freiwillig macht — und genau deshalb liegt hier oft ein Vorteil gegenüber dem Wettbewerb.
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Unser Büro liegt in der Konsul-Smidt-Straße 90 in 28217 Bremen. Ruf an unter 0421 845 10 9 10 oder schreib an kontakt@ferianiconsulting.de.
Wie dein Eintrag heute dasteht und was in deinem Gebiet fehlt, zeigt die kostenlose Potenzialanalyse. Alle Bausteine im Überblick stehen auf der Seite mit unseren Leistungen.